In dem Gebäude, das für annähernd 30 Mrd. Forint (90 Mio. Euro) entstand, sind das Amt für Verfassungsschutz (AH), die Terrorabwehrzentrale und die Regierungs-Datenbankzentrale zusammengelegt. Orbán betonte, seit langer Zeit besitze der ungarische Staat endlich wieder die Kraft und Befähigung, einen solch immensen Betrag für Institutionen des Verfassungsschutzes bereitzustellen. Er fügte hinzu, wenngleich das Gebäude wichtig sei, liege die wahre Kraft des Verfassungsschutzes in den Menschen, die ihre Tätigkeit bei den Geheimdiensten verrichten. Der Premier verwies auf den Zusammenhang, wonach ein erstarkendes Ungarn unweigerlich „mehr Interesse“ auslöse. Der wachsende Einfluss auf Mitteleuropa und die EU habe Auswirkungen auf die rivalisierenden Länder, was der Abwehr sehr wohl mehr Arbeit verschaffe.

Das NATO-Standards gemäß errichtete Gebäude erstreckt sich über sechs Geschosse mit Gesamtgeschossflächen von 35.000 m2 und mehr als 50 speziell abgeschirmten Räumlichkeiten. Für die Ausgestaltung des integrierten IT-Systems wurden 1.200 km Kabel verlegt.

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