Bis zum Ende des Jahres könnte sich der Bestand landesweit um weitere 1.400 Zimmer erhöhen, wobei sich derzeit insgesamt 3.000 Zimmer in Entwicklung befinden. Die dåurchschnittlichen Zimmerpreise haben sich im Jahresvergleich um 6% auf 87,3 Euro /Nacht erhöht.

In den kommenden 1-2 Jahren könnten am Balaton 400 neue Hotelzimmer in der mittleren und oberen Kategorie entstehen. In Balatonfüred erfolgen die meisten Entwicklungen – primär Vier-Sterne-Wellnesshotels. In Tihany soll ein Schlosshotel, in Badacsonytördemic ein Weinhotel sowie in Balatonudvari ein Golfhotel entstehen. In Keszthely ist die Modernisierung mehrerer Hotels geplant. Die größten Entwicklungen am Südufer erfolgen in Szántód mit einem Apartmenthotel und einem Familienerlebnispark sowie in Siófok mit einem 4-Sterne-Haus. Infolge der Entwicklungen der früheren Jahre gibt es in Siófok allerdings kaum noch freie Grundstücke in guter Lage.

Die Regierung gibt Milliarden für verschiedene infrastrukturelle Entwicklungen rund um den Balaton aus, was die Immobilienentwickler zu weiteren Hotelinvestitionen motivieren könnte. Die Ungarische Tourismusagentur (MTÜ) startete vor zwei Jahren das Kisfaludy Tourismusentwicklungsprogramm, in dessen Rahmen bis 2030 in Ungarn Unterkunftsinvestitionen (Hotels und Pensionen) in Höhe von 300 Mrd. Forint verwirklicht werden könnten. Dafür stehen Gelder aus dem Staatshaushalt in Höhe von 150 Mrd. Forint in Form von nicht zurückzuerstattender Förderung bereit. Ein Problem sei aber der akute Fachkräftemangel. Dadurch könnten nach Einschätzung des Wirtschaftsportals portfolio.hu zahlreiche Projekte scheitern oder sich zumindest deutlich verzögern.

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